Monatliche Kosten für Hausbesitzer

home-1175581_640Obwohl man als Hausbesitzer keine Miete mehr bezahlt, heißt dies aber nicht, das die monatlichen Kosten geringer sind. Außer den Zins- und Tilgungskosten fallen noch andere monatliche Belastungen an, die man beim Hauskauf und beim Hausbau mit einberechnen sollte. Einberechnen sollte man zum Beispiel die Grundsteuer, die auf alle Grundstücke erhoben wird. Dieser Betrag ist nicht für jedes Haus gleich, sondern hängt von der Größe des Grundstückes ab. Auch kann dieser Betrag von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Vor dem Hauskauf oder dem Bau kann man sich bei dem Finanzamt oder direkt bei der Gemeinde informieren wie hoch die Grundsteuer für das gewählte Grundstück sein würde.

Laufende Kosten und mehr

Zusätzlich zu den laufenden Kosten, wie zum Beispiel Strom und Wasser, muss der Hausbesitzer auch die Kosten für die Abwasserentsorgung tragen. Abwasser wird je nach Kubikmeter abgerechnet und hier kommt es ebenfalls darauf an, in welcher Gegend das Haus Eigenheim ist. Grundsätzlich kann man aber mit 2,20-2,50 Euro (oder mehr) pro Kubikmeter rechnen. Wer selbst baut, kann Geld für Strom, Wasser und Heizungskosten sparen, indem man auf eine energiesparende Bauweise besteht und auch bei dem Einbau der Heizung effiziente Anlagen einbaut. Die anfänglichen Kosten sind hier oft höher, aber langfristig gesehen kann hier einiges an Geld gespart werden.

Saniert man ein Haus, können Heizungssysteme zum Beispiel ebenfalls modernisiert werden. Die Heizungsanlage sollte übrigens einmal im Jahr gewartet werden und natürlich muss auch der Schornsteinfeger regelmäßig gerufen werden. Für diese Leistungen sollten an pro Jahr zwischen 150 und 200 Euro einrechnen.

Instandhaltung der Immobilie

Zu den monatlichen Kosten gehören auch die verschiedenen Versicherungen. Ganz besonders als Hausbesitzer sind Versicherungen wichtig. Hier sollte man nicht sparen indem man auf die Versicherung verzichtet, weil dies im Schadensfalls sehr teuer werden kann. Ein Hausbesitzer sollte auf jeden Fall eine Wohngebäudeversicherung haben. Auch empfiehlt es sich eine Hausratversicherung zu haben, um Einrichtung und Wertgegenstände zu schützen.

Ganz wichtig ist es, monatlich einen bestimmten Betrag für die Instandhaltung der Immobilie und Reparaturen zurückzulegen. Ein guter Ratschlag ist es, einen Euro pro Quadratmeter pro Monat auf die Seite zu packen. Neubauten haben geringere Instandhaltungs- und Reparaturkosten als ältere Gebäude, aber innerhalb einiger Jahre ändert sich dies auch und irgendwann kommen größere Kosten, wie etwa für ein neues Dach oder ähnliches auf einen zu. Dann ist es gut, wenn man Ersparnisse hat. Es ist wichtig, praktisch jedes Jahr eine gründliche Inspektion des Hauses vorzunehmen. Die Inspektion sollte vom Keller bis zum Dach führen und alle Schäden sollten so schnell wie möglich repariert werden, da selbst kleine Schäden größere Schäden zur Folge haben können.